FCL vs. FC Küsnacht 2:5

Ort:Schützenmatt LuterbachResultat:2:5
Schiedsrichter:Schreiber; Misini, SchmidDatum/Zeit:30.04.2011   17:00
 Autor:Stefan Ryser
Mannschaften:
FC LuterbachSchwaller; Mocan, Feuz, Sahin, Fathallah, Durmaz, Thaqi (65. Lazarev), Zimmermann, Capana, Zayas ; Hatip (65. Polatli)
Gegner:Böni; Dugandzic, Mioc, Gasche, Musliji (46. Baran), Evariste, Sulzer (75. Stengele), Ramet, Hürlimann, Hribal, Sahin
Geschehen:
Tore:27. Hatip 1:0; 49. Sahin 1:1, 55. Baran 1:2, 57. Sahin 1:3, 63. Hürlimann 1:4 (P) , 67. Lazarev 2:4, 84. Gasche 2:5
Strafen20. Gasche (Schwalbe), 35. Hürlimann (Foul), 44. Zimmermann (Foul), 90. Lazarev (Foul)
Kommentar

Beide Mannschaften starteten nervös zerfahren ins Spiel, in den ersten Minuten brachten beide nichts Konstruktives zustande. Nachdem in der 8. Minute Zimmermann den Ball in der gegnerischen Hälfte erkämpft und seinen Schuss aus 25 verzogen hatte, bekamen die Einheimischen die Oberhand im Spiel und sie erspielten sich fast im Minutentakt Torchancen. Zuerst nach einem schönen Durchspiel zwischen Zayas und Zimmermann, dann wurde Hatip freigespielt, Sahin mit einem trockenen Weitschuss und schliesslich traf Zimmermann in der 23. Minute auf 25 Metern die Latte und den Nachschuss setzte Hatip an den Pfosten. Küsnacht reichte es in dieser Phase grad mal zu einem harmlosen Kopfball. In der 27. Minute dann endlich die Erlösung für die Platzherren, Zayas setzte sich auf der linken Aussenseite schön durch und die Hereingabe verwertete Hatip zum Führungstor. Danach liess zwar der Druck der Einheimischen etwas nach, aber die Gäste aus Küsnacht machten bis zur Halbzeit nicht den Eindruck, als würden sie noch grosse Stricke zerreissen. Irgendwie schien bei ihnen der Chef auf dem Platz zu fehlen.

Nach der Halbzeitpause spielte Luterbach in derselben Formation weiter, bei Küsnacht ersetzte Baran den farblosen Musliji. Das dürfte der eine Grund sein, dass sich die Spielvorteile plötzlich zu Gunsten der Gäste veränderten, der andere ist wohl eher beim Gastgeber zu suchen. Man wurde bereits in den ersten Minuten den Verdacht nicht los, dass die in der ersten Halbzeit so hervorragend gezeigte Spielkultur in der Kabine verloren gegangen war. Der Ausgleichstreffer in der (49.) durch Sahin schien den Einheimischen derart zuzusetzen, dass bei den Treffern von Baran (55.) und wiederum Sahin (57.) nicht mehr viel Gegenwehr zu sehen war. Nach dem vierten Treffer (63.) mittels Foul-Penalty war das Spiel gelaufen, auch wenn der kurz zuvor eingewechselt Lazarev noch verkürzen konnte. Die Luft bei Luterbach war draussen und die Gäste schaukelten das Spiel problemlos nach Hause. Nach der formidablen Leistung der Gastgeber in der 1. Halbzeit ist es bedenklich, was in der 2. Hälfte abgegangen ist und es braucht offensichtlich auch in der 2. Liga inter volle 90 Minuten Konzentration und Disziplin, um zu punkten.