FC Rüttenen vs. FCL 2:1

Ort:GalmisResultat:2:1
Schiedsrichter:-Datum/Zeit:26.09.2009   19:00
 Autor:Marin "Smoky" Andrijasevic
Mannschaften:
FC LuterbachStauffer - Ch. Nyffeler, J. Nyffeler, Neuenschwander, Kofmel (60. Zeller) - F. Hofer (75. G. Andrijasevic), Ponte (40. Krebs), S. Brand - M. Andrijasevic (30. D. Brand), Reverberi - Beer
Gegner:-
Geschehen:
Tore:10' 1:0, 30'2:0, 48' Beer
Strafenzahlreiche
KommentarDie Luterbacher reisten zuversichtlich nach Rüttenen. Es war ein Spitzenkampf, bei dem der Gewinner weiterhin den Anschluss an die Spitze halten würde. Doch die Partie fing gar nicht gut an. Die erste richtige Torchance wurde von Rüttenen gleich verwertet. Nach einer Flanke in den Strafraum stieg Burkard am höchsten (jedoch mit unfairen Mitteln; er stütze sich auf bei einem FCL-Verteidiger) und traf per Kopf zur frühen 1-0 Führung. Der Schiedsricher hat dies wohl übersehen. Doch die Luterbacher liessen sich nicht beeindrucken und spielten munter nach Vorne. In der In der 15. Minute erhielt der FCL einen Freistoss aus aussichtsreicher Position. Jedoch war es schwierig einen Ball so über die Mauer zu spielen, welche vom Schiedsrichter auf 6 Meter Abstand gestellt wurde, dass er sich noch rechtzeitig senkte. Das anschliessende Reklamieren von Ponte wurde mit der gelben Karte bestraft. Nichts desto trotz war es ein offener Schlagabtausch, mit besseren, aber nicht allzu torgefährlichen Chancen auf der Luterbacher Seite. In der 25. Minute war es erneut ein Freistoss, diesmal von M. Andrijasevic getreten, und auch bei ca. 9 Meter Abstand, welcher das Tor nur knapp verfehlte. Dann die 30. Minute: ein Laufduell zwischen Ch. Nyffeler und dem gegenerischen Stürmer. Ch. Nyffeler war zuerst am Ball und spielte ihn zurück zu Torhüter Stauffer. Der Rüttener Stürmer lief über das Bein von Ch. Nyffeler und es schien so, als wäre die brenzlige Situation entschärft. Doch plötzlich der Pfiff des Schiedsrichters und die Hand auf den Elfmeterpunkt gerichtet. Keiner konnte glauben, was sich da abspielte. Sogar der gegnerische Stürmer gab gegenüber Ch. Nyffeler zu, dass der Ball zuerst gespielt wurde, doch der Schiedsrichter wollte nichts davon wissen. Samboni verwertete diesen zum 2-0. Doch auch nach dem 2-0 liess der FCL die Köpfe nicht hängen. 10 Minuten später flankte F. Hofer wunderschön auf Beer's Kopf. Seinen Schuss konnte der Torhüter nur vor die Füsse von Reverberi abwehren, doch er schoss aus 3 Metern über das leere Tor. Es war aber schwierig gewesen, diesen Ball im Tor unter zu bringen, da er so blöd aufsetzte, dass er ihn nicht richtig drücken konnte. Die Bemühungen des FCL wurden dann in der 50. Minute auch mit einem Elfmeter belohnt. Gefoult wurde Lars Beer. Er selbst übernahm die Verantwortung und - verschoss! Der Torhüter klärte zum Eckball. Wer dachte, dass dies doch einen Knick im Luterbacher Spiel hinterlassen würde, der irrte sich. Gleich die anschliessende Ecke wurde dann von Lars Beer gekonnt per Kopf zum Anschlusstreffer verwandelt. Nach 50. gespielten Minuten pfiff der Schiedsrichter zum Halbzeit-Tee ab. Die zweite Hälfte war dann nicht so gut aus Luterbacher Sicht. Man operierte fast nur noch mit langen Bällen auf die Sturmspitzen. Doch diese Bälle waren alles Geschenke für die Rüttener Abwehrspieler, welche hinten gut standen. Rüttenen lauerte nur noch auf Konter. Mittlerweile stellte Trainer Bucher von einer 4-3-2-1 Formation auf 3-4-3 um. So konnte sich der FCL kaum richtige Torchancen erspielen und hatte zudem noch Glück, dass die Rüttener keinen einzigen Konterversuch geschickt spielen konnten. Eines der Gründe dafür war sicher auch, dass die 3 Verteidiger hinten aufopfernd gerannt waren um das dritte und somit vorentscheidende Tor zu verhindern. Wenn der FC Rüttenen doch einmal durchkam, war Goalie Stauffer zur Stelle und wehrte zweimal mirakulös ab. Da der FCR-Trainer in den letzten 10 Minuten gleich 8mal gewechselt hatte und man 10mal einen anderen Ball anfordern musste, da ihn die Rüttener-Spieler immer in ihr "Dorfbächli" spielten, liess der Schiri auch in der 2. Halbzeit 50 Minuten lang spielen. In der allerletzten Minute hatte Reverberi das 2-2 auf dem Fuss (oder der Ferse). Ein Schuss von Krebs prallte so blöd vom Pfosten ab, dass Reverberi nur noch mit der Ferse abschliessen konnte. Doch der Verteidiger grätschte im letzten Moment auf der Linie und konnte so das 2-2 verhindern. Die Luterbacher Ersatzbank inkl. Coach war fassungslos. Kurze Zeit später pfiff der Schiedsrichter ab. Die Enttäuschung war gross, denn Rüttenen kam zu den 3 Punkten, ohne wirklich jemals gefährlich vor das Tor zu kommen. Hätte man in der 2. Halbzeit vielleicht etwas intelligenter gespielt, wäre eventuell mehr drin gewesen. Doch nichts desto trotz, nächsten Samstag geht es erneut gegen einen harten Brocken. Der FCL empfängt den drittplatzierten HSV Halten. Das Ziel ist klar: Das Spiel gewinnen und so in der Tabelle erneut den Sprung auf einen Top 3 Platz machen!