| FC Luterbach | Walcher, Marcel Weidenbach, Fluri, Ricciardi, Mazzoleni; Sentina, von Arx, Richichi, Mischa Weidenbach; Wässen, Domislic |
| Kommentar | 5 Niederlagen in Serie sind genug. Die 3. Mannschaft des FCL wollte sich entsprechend seriös auf den Match gegen den FC Wiedlisbach vorbereiten. Nach einem konzentrierten Warmlaufen konnte der Match beginnen.
Bereits nach wenigen Minuten versuchte sich von Arx im Mittelfeld gegen zwei Gegenr durchzutanken. Dabei brach die alte Verletzung am Oberschenkel wieder auf und nach 10 Minuten musste bereits der erste Wechsel vorgenommen werden. Luterbach liess sich jedoch durch den Wechsel nicht irritieren. Der Ersatz Zeller konnte im Mittelfeld Akzente setzen und Luterbach war die spielbestimmende Mannschaft. Der mehrheitliche Ballbesitz konnte jedoch nicht in zählbares, sprich Tore, umgesetzt werden.
Ca. nach 15 Minuten begann beim FC Wiedlisbach eine Wechselorgie. Diverse Spieler die in der 1. Mannschschaft um 17:00 Uhr dabei waren trudelten nun ein. Beim Einwechseln musste der Schiri jeweils noch die Pässe kontrollieren. So wurde dies auf Solothurner Fussballplätzen noch nicht gesehen. Die vielen Wechsel führten dazu, dass die Wiedlisbacher zwar individuell stärkere Spieler auf dem Feld hatten. Nach dem ca. 5. Wechsel in 15 Minuten wussten einige wahrscheinlich nicht mehr welches System gespielt wird.
Das Spiel entwickelte sich zu einem guten Fight ohne grosse Torchancen. In der zweiten Halbzeit dann die erste Schreckenminute. Marcel Weidenbach lag am Boden und mit seinem Schrei hat er wahrscheinlich die Notaufnahme in Solothurn bereits vorgewarnt. Erste Abklärungen haben ergeben, dass nichts gebrochen ist. Gute Besserung.
In der 85. Minute passierte dann unfassbares. Die Wiedlisbacher nutzten eine ihrer wenigen Chancen zum 0:1. Der Luterbacher Trainer Fischer war am Rande eines Kreislaufkollapses. Die Luterbacher zeigten jedoch Moral. Praktisch im Gegenzug konnte Polatli mit einem direkt verwandelten Freistoss zum 1:1 ausgleichen. Luterbach versuchte nun weiter zu drĂĽcken und wollte den Sieg. Prompt lief die Mannschaft in einen Konter. Das Laufduell zwischen Goalie Walcher und dem Wiedlisbacher StĂĽrmer ging fĂĽr beide Schmerzvoll aus. Die Folge war, dass Goalie Walcher der zweite Spieler des Abends in der Notaufnahme war und dass der Schiedsrichter ein Kartenspiel mit den reklamierenden Wiedlisbachern spielte.
Das Spiel endete 1:1. |