Helikopter bringt dem FC Licht

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Mit einer spektakulären Aktion wurden gestern beim Fussballplatz Schützenmatt in Luterbach die Lichtmasten montiert: Ein Helikopter hievte die vier 16 Meter langen und 300 Kilogramm schweren Masten in die dafür vorgesehenen Fundamente. Etwas heikel gestaltete sich die Aktion wegen der Hochspannungsleitungen. "Die Lichtmasten mussten über die Leitungen hinweg geschoben werden", sagt Oliver Schläfli, Vizepräsident des Fc Luterbach.

Mit der Installation der Lichtmasten wurde die Firma BKW ISP AG in Luterbach vom FCL beauftragt. Diese engagierte die Bohag, die Berner Oberländer Helikopter AG, die sich um die Montage der Masten kümmerte. Zwei Gründe sprachen für den Einsatz des Helikopters: Einerseits ging dadurch alles viel schneller - nach einer halben Stunde standen die Masten. "Andererseits wurden dadurch kein Landschaden verursacht", erklärt Schläfli. Ein Pneukran hätte das Fussballfeld beschädigt, was eine Teilsanierung zur Folge gehabt hätte. "Insgesamt wäre die Lösung mit einem Pneukran also nicht zwingend günstiger gekommen", fügt Schläfli an. Insgesamt kostet die neue Beleuchtung 65000 Franken. Die Bürgergemeinde steuert 32000 Franken bei, der Rest bezahlt der Fc Luterbach. Die Rohrführung im Boden und der Kabeleinzug konnte der Verein als Eigenleistung abbuchen.

Künftig werden die Mannschaften des FC also auch später am Abend bei Licht trainieren können. 120 Lux spendet die Beleuchtung. Vor rund zwei Jahren ist der neue Trainingsplatz fertiggestellt worden. Doch ohne Beleuchtung konnte er nur zu 50 Prozent genutzt werden.

Eine Strukturveränderung im Verein sowie ein Mitgliederzuwachs stellten den FC vor ein Platzproblem. " Deshalb benötigten wir einen neuen Fussballplatz", so Schläfli.


Quelle: Solothurner Tagblatt, 6.August 2009