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AKTUELLE NEWS

Der FC Luterbach heisst den neuen Trainer der 3. Liga herzlich Willkommen.

Michele Foglia übernimmt ab sofort den Trainerposten unserer 1. Mannschaft! Zusammen mit Lukas Flury als Assistenztrainer will man das abstiegsgefährdete Eis wieder auf die Erfolgsspur bringen 💪

Miggu ist bim FCL und in der Region kein Unbekannter, ist er doch seit knapp 40 Jahren als Trainer tätig. Zuletzt hat er den FC Zuchwil in die Aufstiegsspiele der 3. Liga geführt. 

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dir und wünschen dir einen guten Start, viel Freude und viel Erfolg 🤍💙

Weiter möchten wir hiermit Buj ein herzliches Dankeschön für die tollen letzten 3 Jahre aussprechen. Zusammen mit Lukas hast du ein motiviertes Team geformt und unser Eis nach 9 langen Jahren endlich wieder in die 3. Liga geführt. Die Aufstiegsfeier inkl. deinem Ausritt auf weissem Pferd wird uns noch lange in Erinnerung bleiben! Wir wünschen dir auf deinem weitern Weg alles Gute und viel Erfolg 🤍💙

 

#usefc #üseverein

, Deniz Kilic

Matchbericht der 1. Mannschaft

Spielbericht gegen den Leader FC Attiswil vom 09.04.2022

Zweiter Sieg in Folge – Luterbach gewinnt gegen den FC Attiswil

Im Spitzenkampf zwischen dem FC Luterbach und dem FC Attiswil konnten die Luterbacher dank einer starken ersten Halbzeit einen 2:0 Sieg verbuchen. Die Umsetzung der Spielweise, die durch Taktikgott Lukas Flury vorgegeben wurde, entschied das Spiel zu Gunsten der Luterbacher.  

Im Vorfeld des Spieles war dem ganzen Team bewusst, dass das Spiel gegen den erstplatzierten FC Attiswil den Verlauf der gesamten Rückrunde verändern würde. So hätte man in drei Rückrundenspielen bereits zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Gegen die Attiswiler hatte man in den vergangenen Saisons bereits viele Duelle ausgefochten und viele Dinge erlebt. Die Spielweise des Gegners war somit allen bekannt. Deshalb plante das Trainerduo im Abschlusstraining die taktische Spielweise zu simulieren. Aufgrund diverser Absenzen und der dementsprechend geringen Anzahl von Spielern konnte dies jedoch nicht durchgeführt werden. So blieb Lukas Flury nichts anders übrig, als die taktischen Vorgaben aufzuzeichnen und den Spielern im Mannschaftschat zuzusenden. Die genaue Erklärung erfolgte dann auf der Taktiktafel bei der Teambesprechung. Die Vorgaben waren klar: Nicht zu früh Pressen, die Aussenspieler des Gegners unter Druck setzen und das Mittelfeld kompakt halten. Damit wollte man verhindern, dass die Attiswiler ihr Spiel mit den langen, diagonalen Bällen aufziehen können. Für die Luterbacher, die normalerweise hoch stehen, viel Druck generieren und das Spiel in die eigene Hand nehmen wollen, war dies eine neue Situation. Wie erwähnt, wurde dies zudem nie trainiert, weshalb eine Umsetzung der Taktik noch schwieriger zu bewerkstelligen war. Ein Gameplan kann noch so gut sein, ohne die richtige Einstellung und den Willen eines jeden Einzelnen, bringt dieser nicht viel. Dass diese Attribute bei den Luterbacher am Samstag vorhanden waren, merkte man bereits beim obligatorischen Spaziergang vor der Teamsitzung und beim gesamten Einlaufen.  

Flurys Taktik geht auf

Die Luterbacher starteten gut ins Spiel und versuchten von Anfang an die Vorgaben der Trainer umzusetzen. Man staffelte tief, nahm den Attiswiler ihre diagonalen Bälle weg und liess sie das Spiel machen. Das bedeutete aber nicht, dass die Luterbacher keine Angriffe auslösen konnten. So kam das Heimteam schon früh zu einem Eckball. Standardsituationen sind nicht gerade die Stärke der Luterbacher. Das Team besteht mehrheitlich aus eher kleinen Spielern, die bis auf Andres nicht die besten Kopfballspieler sind. Doch gegen Attiswil verwandelte man den ersten Eckball gleich zum frühen 1:0. Nach einer scharfen Flanke auf den ersten Pfosten durch Kilic, stieg Martin Stankovic nach einem Sprint empor und köpfelte den Ball in Benzema-Manier ins Tor. Die Attiswiler schienen danach etwas von der Rolle zu sein. Das frühe Gegentor und die wahrscheinlich unerwartete Spielweise machten dem Tabellenführer zu schaffen. Die Luterbacher hingegen blieben weiterhin ihrem Spielplan treu und konnten die Angriffe der Attiswiler grösstenteils entschärfen. Die Gäste kamen aus diesem Grund auch kaum zu Chancen. Nur einmal wurde es brenzlig. Nach einem diagonalen Pass, welcher die Abwehr der Luterbacher unterschätzte, schloss der Attiswiler Angreifer ab. Furrer konnte den Ball parieren, musste diesen aber in die Mitte prallen lassen. Zum Glück für das Heimteam sprang der Ball kurz vor dem in der Mitte stehenden Stürmer noch einmal auf, sodass dieser den Abschluss verpasste. Die Luterbacher spielten konsequent ihr Spiel weiter und hatten Geduld. Mit schnellen Pässen konnte man das Spiel von hinten aufbauen und sich mit Seitenwechseln Platz verschaffen. In der 26. Minute belohnten sich die Luterbacher ein weiteres Mal. Nach einem hohen Ball in die Mitte konnte der Attiswiler Torhüter den Ball nicht festhalten. Schon nur die mächtige Präsenz des im Fünferraum stehenden Guggisberg führte dazu, dass der Torhüter den Ball fallen liess. Dieser wiederum sprang vor die Füsse von Martin Stankovic, der nicht lange fackelte und zum 2:0 einschob. Noch vor dem Spiel sagte Stankovic zwei Tore durch ihn voraus. Er hielt sein Wort.  

Das Auswärtsteam findet keine Lösungen

In der Halbzeitpause war allen Spielern bewusst, dass die Attiswiler die ersten Minuten der zweiten Hälfte Vollgas geben werden. Und so kam es dann auch. Der Druck der Attiswiler in den ersten 10 Minuten war sehr hoch. Die Luterbacher konnten diese Druckphase jedoch überstehen und liessen bis auf ein bis zwei Situationen auch in der zweiten Halbzeit nicht viel zu. Hier kam dem Heimteam entgegen, dass die Attiswiler auch die zweiten 45 Minuten nur mit langen und diagonalen Bällen versuchten hinter die Abwehr zu kommen. Von den Luterbacher hörte man sowohl auf dem Spielfeld als auch auf der Bank immer wieder den Satz: "Die können nichts anderes, als den Ball nach vorne zu schlagen. Wie können die auf dem ersten Platz stehen?" Eine berechtigte Frage, wenn man sich die taktischen Anpassungen des Auswärtsteams in der zweiten Halbzeit ansieht. Sobald man kurze, flache Pässe in die Schnittstellen spielen wollte, sah man die fehlende Qualität. Dies war auch kein Wunder, denn der Trainer der Gegner liess den besten Spielmacher als Innenverteidiger auflaufen. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die fehlenden Anpassungen des Trainers vom FC Attiswil für die zweite Halbzeit, denn das machte es uns einfacher, den Sieg zu holen. J  

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Attiswiler keine Lösung gegen ein taktisch gut eingestelltes Luterbach fanden. Das Heimteam wiederum zog den Gameplan von der ersten bis zur letzten Minute durch und holte sich so einen verdienten 2:0 Sieg auf der Schützenmatt. Trotz der Niederlage bleibt der FC Attiswil auf dem ersten Platz. Danach folgt der Türkische SC Solothurn. Die Luterbacher sind drittplatziert, haben aber ein Spiel weniger absolviert als die zwei direkten Konkurrenten. Nun heisst es sich immer auf das nächste Spiel zu fokussieren, um noch so viele Punkte wie möglich zu holen und das Saisonziel der Top 3 zu erreichen.