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AKTUELLE NEWS

Der FC Luterbach heisst den neuen Trainer der 3. Liga herzlich Willkommen.

Michele Foglia übernimmt ab sofort den Trainerposten unserer 1. Mannschaft! Zusammen mit Lukas Flury als Assistenztrainer will man das abstiegsgefährdete Eis wieder auf die Erfolgsspur bringen 💪

Miggu ist bim FCL und in der Region kein Unbekannter, ist er doch seit knapp 40 Jahren als Trainer tätig. Zuletzt hat er den FC Zuchwil in die Aufstiegsspiele der 3. Liga geführt. 

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dir und wünschen dir einen guten Start, viel Freude und viel Erfolg 🤍💙

Weiter möchten wir hiermit Buj ein herzliches Dankeschön für die tollen letzten 3 Jahre aussprechen. Zusammen mit Lukas hast du ein motiviertes Team geformt und unser Eis nach 9 langen Jahren endlich wieder in die 3. Liga geführt. Die Aufstiegsfeier inkl. deinem Ausritt auf weissem Pferd wird uns noch lange in Erinnerung bleiben! Wir wünschen dir auf deinem weitern Weg alles Gute und viel Erfolg 🤍💙

 

#usefc #üseverein

, Deniz Kilic

Matchbericht der 1. Mannschaft

Spiel gegen FC Welschenrohr vom 25.08.2022

Luterbach verliert im Cup gegen den FC Welschenrohr

Nach einem fulminanten Saisonstart verloren die Luterbacher das Cupspiel gegen den Drittligisten FC Welschenrohr mit 3:4 nach Verlängerung. Trotz hartem Kampf fehlte zum Schluss das letzte Quäntchen Glück, um eine Runde weiterzukommen.   Die Saison startete gut für die erste Mannschaft aus Luterbach. Gegen den FC Gerlafingen konnte man gleich einen 14:0-Sieg einfahren. Viel zu diesem Spiel gibt es nicht zu sagen. Die Luterbacher waren klar überlegen und gingen bereits nach wenigen Minuten in Führung. Es folgte ein Tor nach dem anderen. Andres konnte seinem Scorerkonto vier Tore gutschreiben, Iseli und Basaran verbuchten beide einen Hattrick. Weiter schoss Hausmann sein erstes Tor für den FC Luterbach. Auch Özkan, Stankovic und Kilic durften jeweils ein Tor feiern. Das erste Meisterschaftsspiel war somit kein Härtetest für die Luterbacher. Dieser folgte mit dem FC Welschenrohr aber ein paar Tage später im Cup. Gegen den Drittligisten hatte man noch nie gespielt, dafür gegen die zweite Mannschaft. Diese Spiele waren traditionell umkämpft und sehr eng.  

Unspektakuläre erste Halbzeit

Vor dem Spiel waren sich sowohl Trainer als auch Spieler einig. Der Fokus der Saison liegt auf der Meisterschaft, nicht im Cup. Aus diesem Grund wurde Cadosch eine Pause gegönnt und der angeschlagene Andres geschont. Dennoch wollte man sich gut verkaufen und wenn möglich, auch eine Runde im Cup voranschreiten. Die Trainer verlangen von der Mannschaft, dass man trotz eines starken Gegners versucht, das eigene Spiel aufzuziehen. Dies gelang den Luterbacher in den ersten 45 Minuten kaum. Die Welschenrohrer stellten die Abwehr der Luterbacher früh zu, sodass man nicht hinten raus spielen konnte. Deshalb versuchte Furrer jeweils, einen langen Ball über die erste Reihe der Gegner zu spielen. Doch auch in der Körpergrösse waren die Gäste überlegen. So landeten die Bälle meist wieder beim Gast. Und wenn die Luterbacher den Ball für einmal in den eigenen Reihen hatten, so verlor man ihn sehr schnell wieder. Die Heimmannschaft hatte in der ersten Halbzeit zu viel Angst davor, Fehler zu machen. Bälle wurden meist unkontrolliert nach vorne gespielt, um zu klären, obwohl genügend Platz für ein Zusammenspiel zur Verfügung stand. Chancen wurden dabei sowohl von den Luterbacher als auch von den Gästen kaum herausgespielt. In der 31. Minute ging es dem Heimteam dann etwas zu schnell. Mit einem scharfen Pass überspielte der Verteidiger aus Welschenrohr gleich zwei Reihen der Luterbacher. Mit einem Pass in die Schnittstelle wurde dann auch die letzte Reihe aus dem Spiel genommen. Furrer versuchte noch, aus dem Tor herauszueilen und zu klären, doch der Stürmer war etwas schneller. Das Heimteam brach nach diesem Gegentor jedoch nicht auseinander. Man versuchte weiterhin, mitzuhalten und den Ausgleich zu erzielen. Iseli brachte kurz vor der Pause einen stehenden Ball in den Strafraum, wo Basaran zum 1:1 einnickte. Doch der Schiedsrichter unterbrach den Jubel über den Ausgleich – Offside. So blieb es bei der knappen Führung für das Auswärtsteam.  

Luterbach kommt stark aus der Kabine

 

Trotz Rückstand war die Stimmung in der Kabine gut. Die Trainer gaben Inputs zur Verbesserung, die Mannschaft diskutierte, wie man sich mehr Spielanteile erkämpfen kann. Motiviert kamen die Luterbacher aus den Katakomben und versuchten die Anpassungen umzusetzen. Die Hektik minimieren, Drucksituationen spielerisch lösen und die Mitte anspielen. Und dies gelang auch. Kurz nach dem Anpfiff stieg Stankovic nach einer Flanke am höchsten und brachte den Ball mit dem Kopf auf das Tor. Der Torhüter schien etwas überrascht zu sein und konnte nicht mehr parieren. Beflügelt durch den Ausgleich spielten die Luterbacher nun ein deutlich ansehbareres Spiel als noch in Halbzeit eins. Kurz nach dem Ausgleich spielte Kilic einen scharfen Ball durch die Mitte auf Straub, welcher umgehend in den Lauf von Iseli spielte. Dieser wiederum setzte sich gegen zwei Verteidiger auf der Seite durch und brachte den Ball in den Strafraum. Dort wartete Basaran, welcher vor dem Torhüter an den Ball kam und zur Führung einschob. In den nächsten 35 Minuten geschah nicht mehr allzu viel Erwähnenswertes. Die Luterbacher verteidigten die Führung, während der FC Welschenrohr seine Angriffe nicht konsequent ausspielte. Mit dem letzten Eckball der regulären Spielzeit kamen die Gäste noch einmal gefährlich vor das Tor. Basaran versuchte den Ball zu klären, traf dabei aber den Gegenspieler. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Penalty. Der Schütze des FC Welschenrohr hielt dem Druck stand und verwandelte souverän. Nach kräftezerrenden 90 Minuten ging es also in die Verlängerung.  

Kein Happy End

In der Verlängerung waren nur knapp 3 Minuten gespielt, als die Welschenrohrer in Führung gingen. Für einmal stand die Luterbacher Abwehr schlecht. Zuerst wurde Hirsbrunner überspielt, danach traf Kilic die falsche Entscheidung und liess den Angreifer durch. Ein überlegter Pass in die Mitte und der Stürme traf zur Führung für das Gästeteam. Doch die mentale Stärke der Luterbacher zeigte sich ein weiteres Mal. Blanco, der während das Spiel bereits lief erst in Solothurn von den Ferien zurückkam und dann gleich nach Luterbach reiste, zog von der Seite in Richtung Mitte. Dort behielt er die Übersicht und spielte einen Pass in die Schnittstelle zum jungen Bratic. Dieser liess sich nicht zwei Mal bitten und versenkte den Ball mit einem satten Schuss im Tor. Der Spielausgang war wieder völlig offen. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung konnten die Welschenrohrer aber wieder in Führung gehen. Nach einem leicht abgefälschten Freistoss kam der Ball glücklich zum Stürmer des Gegnerteams, welcher zum 3:4 einschob. Die Luterbacher hatten nun noch 10 Minuten Zeit, um den erneuten Rückstand aufzuholen. Doch die Kraft reichte zum Schluss nicht mehr. Zwei Mal hatte Kilic den entscheidenden Pass auf dem Fuss, doch konnte er diesen jeweils nicht mehr an den Mann bringen. Damit blieb es bei einer knappen Niederlage.  

Dennoch kann die junge Mannschaft stolz auf das Gezeigte sein. Eine kämpferisch starke und technisch teilweise gute Leistung wurde schlussendlich nicht belohnt. Das Spiel zeigte jedoch ein weiteres Mal, dass man gegen vermeintlich stärkere Gegner mithalten kann. Eine solche Leistung ist auch am Samstag gegen den SC Derendingen gefragt. Das Spiel findet um 17:00 Uhr auf der Schützenmatt statt. Wir freuen uns auf eure wertvolle Unterstützung, wie wir sie am Donnerstag erfahren durften!