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AKTUELLE NEWS

Der FC Luterbach heisst den neuen Trainer der 3. Liga herzlich Willkommen.

Michele Foglia übernimmt ab sofort den Trainerposten unserer 1. Mannschaft! Zusammen mit Lukas Flury als Assistenztrainer will man das abstiegsgefährdete Eis wieder auf die Erfolgsspur bringen 💪

Miggu ist bim FCL und in der Region kein Unbekannter, ist er doch seit knapp 40 Jahren als Trainer tätig. Zuletzt hat er den FC Zuchwil in die Aufstiegsspiele der 3. Liga geführt. 

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dir und wünschen dir einen guten Start, viel Freude und viel Erfolg 🤍💙

Weiter möchten wir hiermit Buj ein herzliches Dankeschön für die tollen letzten 3 Jahre aussprechen. Zusammen mit Lukas hast du ein motiviertes Team geformt und unser Eis nach 9 langen Jahren endlich wieder in die 3. Liga geführt. Die Aufstiegsfeier inkl. deinem Ausritt auf weissem Pferd wird uns noch lange in Erinnerung bleiben! Wir wünschen dir auf deinem weitern Weg alles Gute und viel Erfolg 🤍💙

 

#usefc #üseverein

, Deniz Kilic

Matchbericht der 1. Mannschaft

Spiel gegen FC Zuchwil vom 10.09.2022

Luterbach zurück in der Erfolgsspur – Derbysieg gegen den FC Zuchwil

Nach drei Niederlagen in Folge holt sich der FC Luterbach in Zuchwil in einem umkämpften Spiel drei Punkte. Trotz einer spielerisch eher mässigen Leistung konnte man schlussendlich den Sieg über den Kampf einfahren.  

Unglückliche Niederlagen

Für die Spiele gegen den SC Derendingen sowie den Kurdischen FC Solothurn gab es keine Spielberichte. Deshalb werden diese hier kurz zusammengefasst.

Nach einer guten Leistung im Cup gegen den FC Welschenrohr, bei welchem man erst in der Verlängerung scheiterte, wartete der SC Derendingen auf die Luterbacher. Die Herrenmannschaft aus Derendingen war für eine längere Zeit von der Bildfläche verschwunden. Mit der letztjährigen Saison aber, meldete sich das Nachbardorf zurück – und wie. Die Derendinger deklassierten alle Gegner in der untersten Liga und kamen auch im Cup Runde für Runde weiter. So wurden Mannschaften aus der 2. Liga wie der FC Iliria oder GS Italgrenchen eliminiert. Erst gegen den FC Olten, ebenfalls Zweitligist, scheiterten die Derendinger. Die Luterbacher kannten viele der Spieler bereits. Ebenfalls verfolgte man die starke Saison der Derendinger und war sich deshalb bewusst, dass man sehr wahrscheinlich gegen den besten Gegner der Gruppe spielen wird. Dennoch waren die Luterbacher auch von ihren Fähigkeiten überzeugt und wussten, dass man auch die so «übermächtigen» Derendinger schlagen kann. Die Leistung während dem Spiel war gut, die Luterbacher kämpften und es war ein enges Spiel. Nach der Führung zum 0:1 durch die Derendinger, konnte das Heimteam noch in der ersten Halbzeit reagieren und nach einem Fehler der Gäste durch Basaran ausgleichen. Kurz nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit waren die Gäste bereits wieder in Führung. Nach einem Freistoss drückte der Derendinger den Ball mit dem Kopf über die Linie. Die Luterbacher spielten jedoch weiter, versuchten, den Ausgleich zu erzielen. Trotz grosser Chancen blieb es aber bei der knappen Führung der Gäste. Durch einen geschenkten Penalty erhöhten die Derendinger auf 1:3. Der Anschlusstreffer durch Kilic in der Nachspielzeit war nicht mehr als Resultatkosmetik.

Trotz Niederlage waren die Luterbacher zufrieden mit ihrer Leistung. Diese Leistung wollte man gegen den Kurdischen FC Solothurn wieder abrufen. Das Spiel im Brühl war aber eine grosse Enttäuschung. Gegen die Kurden wollte man hoch stehen, Druck ausüben und die Gegner nicht spielen lassen. Leider funktionierte die Taktik hinten und vorne nicht. Die gesamte Mannschaft war zu weit weg von den Gegenspielern, die Fehlpassquote war riesig und die Mannschaft pushte sich nicht mehr, sondern suchte die Fehler immer bei den Mitspielern. Die Kurden hingegen spielten Fussball. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld konterten die Kurden das Gästeteam mustergültig aus. Nach einem scharfen Pass in den Strafraum fiel der kurdische Stürmer nach einer Grätsche durch Iseli. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Penalty, welcher das Heimteam souverän verwandelte. Die Leistung der Luterbacher wurde danach nicht besser. Fehlpass nach Fehlpass folgte und man «schwamm» die ganzen 45 Minuten. Dennoch kam man zu mehreren Chancen, die man hätte verwandeln können. In der Halbzeitpause wurde die Ansprache durch das Trainerduo verständlicherweise etwas lauter. Nach dem Anpfiff versuchten die Luterbacher ihre Leistung zu steigern. Nach einem schönen Spielzug, welcher durch den eingewechselten Blanco initiiert wurde, konnte Soldat Sommer den Ball zum Ausgleich über die Linie drücken. Danach folgte ein offenes Spiel. Obwohl sich die Leistung der Luterbacher nicht wirklich besserte, konnte man sich einige Chancen erspielen. Doch auch die Kurden hatten mehrere Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Schlussendlich entschied der Schiedsrichter die Partie. Nach einer Flanke durch den kurdischen Aussenläufer in den Luterbacher Strafraum, legte Ziegler den Ball perfekt mit der Brust auf Furrer ab. Der kurdische Stürmer hob die Hand und schrie nach Handspiel. Obwohl sich der Schiedsrichter nicht in der Nähe befand und ein anscheinendes Handspiel gar nicht sehen konnte, pfiff er erneut Penalty. Wir alle wissen, dass man als Schiedsrichter in den unteren Ligen nicht alles sehen kann. Dennoch ist es sehr bitter, wenn durch eine solche klare Fehlentscheidung ein Spiel entschieden wird. Nach dem späten Elfmeter konnten die Gäste nicht mehr reagieren und verloren nach einer enttäuschten Leistung ein wichtiges Spiel.

So befand man sich nach den zwei Niederlagen plötzlich in der unteren Tabellenhälfte. Mit dem Derby gegen den FC Zuchwil stand als nächstes zudem wieder ein schwieriges Spiel an.  

Viele Absenzen

Gegen die Zuchwiler hatte man aus der letzten Saison noch eine Rechnung offen. In der letzten Begegnung spielte man ein Unentschieden und verlor zwei wichtige Punkte im Aufstiegskampf. Man wusste aber, dass die Zuchwiler spielerisch gut aufgestellt sind und im Derby immer Vollgas geben. Ebenso fehlten den Luterbacher einige Stammspieler. Furrer macht während der laufenden Saison lieber Ferien als Fussball zu spielen und Egli erwischte am Spieltag ein Bakterium oder Virus, dass ihn nicht aus der Wohnung liess. Währenddessen verbrachte Andres seine Zeit lieber an einer Hochzeit einer Person, die er nicht Mal kennt und Stankovic war an einer Firmung. Fairerweise muss man aber zumindest bei Stankovic erwähnen, dass er aufgrund einer Verletzung sowieso nicht hätte spielen können. Hingegen kehrte Flury in die Startelf zurück. Dieser hatte sich in einem Testspiel die Nase gebrochen und sah zeitweise schlimmer aus als ein Boxer nach einem Kampf. Die Ruhe, die er jedoch in die Mannschaft zurückbrachte, war Gold wert. Durch die Rückkehr von Mike Tyson rückte Kilic wieder eine Position nach vorne. Iseli beerbte den fehlenden Andres im Sturm und Straub kam für den verletzten Stankovic zu seinem Startefldebüt in dieser Saison.

Matchwinner Iseli

Die Luterbacher waren während dem Einlaufen sehr konzentriert, was sich nach dem Anpfiff gleich bemerkbar machte. Bereits nach zwei Minuten schob Iseli zur Führung für die Gäste ein. Nach einem Schnittstellenpass schloss er mit seinem starken linken Fuss flach in die Ecke ab und liess dem Torhüter keine Chance. Die Zuchwiler aber reagierten sofort. Während einmal der Pfosten die Luterbacher vor dem Ausgleich rettete, war es kurz darauf der Abseitspfiff des Schiedsrichters. Zwanzig Minuten später war es aber wieder Iseli, der für die Luterbacher zum 2:0 erhöhte. Nachdem im gegnerischen Strafraum Billiard gespielt wurde, landete der Ball schlussendlich bei Iseli, welcher den Ball im Vollspann ins Tor beförderte. Neben seinen zwei Toren gehörte auch seine Frisur zu den Highlights. Sie ist dem Spieler Rafal Leao nachempfunden, der für den FC Milan spielt. Jedoch spielt dieser nicht nur besser Fussball als Iseli, sondern auch die Frisur sieht an ihm deutlich besser aus. Dies soll die Leistung des Luterbacher Leaos aber nicht schmälern. Er ersetzte den absenten Andres mehr als gebührlich. Kurz nachdem man die Führung erhöhte, schlugen die Zuchwiler aber zurück. Ein hoher Ball flog über Hirsbrunner, der auf dem rutschigen Kunstrasen im blödesten Moment wegrutschte. Der Zuchwiler Aussenläufer liess sich die Chance nicht nehmen und beförderte den Ball mit Hilfe des Pfostens zum Anschlusstreffer. Danach folgte eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Ebenfalls war es eine sehr körperbetonte Begegnung. Der Schiedsrichter rügte die zum Teil rüden Fouls mit vielen Karten. So endete das Spiel mit 6 reinen gelben sowie einer gelb-roten Karte. Die vielen, aber meist auch berechtigten Pfiffe des Unparteiischen, liessen keinen richtigen Spielfluss zu. So blieb das Spiel bis zum Schluss umkämpft. Auch mit einem Spieler weniger versuchte das Heimteam noch den Ausgleichtreffer zu erzielen. Die Luterbacher hingegen wollten den Sieg über die Zeit bringen und schafften es nicht, die Konter konsequent auszuspielen. Schaffte man es trotzdem vor das gegnerische Tor zu kommen, so scheiterte man am Torhüter. Schlussendlich konnte man sich nach drei unglücklichen Niederlagen das nötige Glück wieder erkämpfen.

Mit den drei gewonnenen Punkten platziert sich die erste Mannschaft des FC Luterbach wieder im Mittelfeld der Tabelle. Bereits am Dienstag folgt das nächste Spiel. Zu Hause empfängt man den FC Lommiswil, welcher ebenfalls sechs Punkte auf dem Board hat, zum direkten Duell. Das Spiel beginnt um 20.00 Uhr. Wir freuen uns auf eure zahlreiche Unterstützung!