image/svg+xml

AKTUELLE NEWS

Der FC Luterbach heisst den neuen Trainer der 3. Liga herzlich Willkommen.

Michele Foglia übernimmt ab sofort den Trainerposten unserer 1. Mannschaft! Zusammen mit Lukas Flury als Assistenztrainer will man das abstiegsgefährdete Eis wieder auf die Erfolgsspur bringen 💪

Miggu ist bim FCL und in der Region kein Unbekannter, ist er doch seit knapp 40 Jahren als Trainer tätig. Zuletzt hat er den FC Zuchwil in die Aufstiegsspiele der 3. Liga geführt. 

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dir und wünschen dir einen guten Start, viel Freude und viel Erfolg 🤍💙

Weiter möchten wir hiermit Buj ein herzliches Dankeschön für die tollen letzten 3 Jahre aussprechen. Zusammen mit Lukas hast du ein motiviertes Team geformt und unser Eis nach 9 langen Jahren endlich wieder in die 3. Liga geführt. Die Aufstiegsfeier inkl. deinem Ausritt auf weissem Pferd wird uns noch lange in Erinnerung bleiben! Wir wünschen dir auf deinem weitern Weg alles Gute und viel Erfolg 🤍💙

 

#usefc #üseverein

, Deniz Kilic

Matchbericht der 1. Mannschaft

Spielberichte der Spiele im Oktober

Ein guter Monat – der FC Luterbach bleibt weiterhin auf Erfolgskurs  

Nach holprigem Saisonstart ist der FC Luterbach inzwischen in Fahrt gekommen. Mit den Siegen gegen den FC Selzach und den FC Bellach festigte man den dritten Tabellenplatz. Nach einem Ausrutscher gegen den FC Bettlach fand man gegen den direkten Konkurrenten F.K. Bratstvo wieder zurück zu alter Stärke.  

Sieg trotz schwacher Leistung  

Es war kein schönes Spiel zu Beginn des Oktobers gegen den FC Selzach. Die Selzacher sind abgeschlagenes Schlusslicht in der Liga und haben bis zu diesem Zeitpunkt keinen Punkt geholt. Möglicherweise unterschätzten die Luterbacher den Gegner, denn ihr Spiel war einem drittplatzierten nicht würdig. Fehlpass um Fehlpass wurde gespielt, kaum Angriffe waren zu erkennen und über die gesamte Spielzeit war das Spiel nicht mehr als ein Geplänkel. Ein Highlight bot das Match aber dennoch. Mittelfeldass Egli traf nach gefühlten fünf Jahren wieder für die erste Mannschaft. Nachdem sich Blanco auf der linken Seite durchsetzen konnte, brachte er einen flachen Ball in die Mitte des Strafraums, wo Basaran mit der ersten Berührung mustergültig auf Egli ablegte, welcher das Spielgerät mit seinem schwachen Fuss volley ins Tor hämmerte. Vor dem Spiel kündigte Egli an, bei einem allfälligen Treffer den Robotertanz als Torjubel zu wählen. Worte und Taten sind dann aber doch zwei Paar Schuhe. So müssen sich die Luterbacher Fans wohl weiter fünf Jahre gedulden, bis sie den Mann mit dem Vokuhila wie ein Roboter tanzen sehen. Neben dem Tor und einigen wenigen Chancen gibt es keine weiteren erwähnenswerten Aktionen. Einzig Schläfli traf nach einem Eckball die Latte, als er den Ball mit dem Kopf ins Tor befördern wollte.  Mit einem weiteren Sieg im Rücken folgte nur drei Tage später bereits das nächste Spiel. Obwohl man gegen das Schlusslicht gewonnen hatte, erwartete das Trainerduo eine Reaktion auf die schwache Leistung.    

Iseli der Goalgetter  

Im Spiel gegen den FC Bellach erkannte man, dass die Spieler heute ihr Können zeigen möchten. Die Luterbacher haben weiterhin viele Ausfälle und Absenzen. Dennoch konnten sie ein weiteres Mal eine schlagkräftige Truppe aufstellen. Denn viele Spieler sind polyvalent einsetzbar und füllen Lücken perfekt aus. So versuchte man gleich von Anfang an das Heft in die Hand zu nehmen und Druck nach vorne zu generieren. Dies gelang den Gästen zwar, jedoch resultierte keine zwingende Chance aus den Angriffen. Mit den Minuten schwächte sich der Druck langsam ab und die Bellacher kamen mehr und mehr ins Spiel. Es entwickelte sich eine Begegnung, die vor allem im Mittelfeld ausgetragen wurde. Rund zehn Minuten vor der Halbzeit konnten sich die Luterbacher dann aber doch durchsetzen. Nach einem misslungenen Abstoss des Heimtorhüters kam Basaran an den Ball. Nach einem Doppelpass mit Egli befand sich Basaran bereits im Strafraum und legte den Ball perfekt auf Iseli. Gleichzeitig foulte ihn der Verteidiger, worauf der Schiedsrichter sofort auf Strafstoss entschied. Iseli schnappte sich den Ball und verwandelte abgeklärt in die rechte Ecke.   Die Luterbacher kamen nach der Halbzeit heiss aus der Kabine und versuchten gleich wieder, das Spiel, welches sie zu Beginn der Partie auf den Rasen brachten, aufzunehmen. Bereits nach sieben Minuten trug der Einsatz Früchte. Nach einem Flankenversuch von Blanco sprang das Spielgerät an die Hand eines Bellacher Verteidigers. Da sich dieser im Strafraum befand, entschied der Unparteiische wiederum auf Strafstoss. Wieder war es Iseli, der sich den Ball zum Elfmeter setzte. Obwohl der Torhüter dieses Mal die richtige Ecke wählte und den Ball parierte, konnte Iseli im Nachschuss zur 2:0 Führung einnetzen. Rund eine Viertelstunde später machten die Luterbacher den Sack zu. Nach einem Einwurf von Ziegler versuchte Iseli sein Glück aus einer Position, die auch für den Torhüter überraschend war. Von der rechten Seite aus schoss Iseli in Richtung Tor. Der Ball wurde immer länger und senkte sich schlussendlich hinter dem Torhüter an den Pfosten und ins Tor. Die Zuschauer waren sich einig: Eine misslungene Flanke, die mit viel Glück den Weg ins Tor fand. Iseli bestritt diese Annahme vehement und sprach von purer Absicht. Da Iseli diese Saison zur absoluten Tormaschine mutierte und seinen Abschlussinstinkt wieder gefunden hat, glauben wir ihm für einmal. Ob Absicht oder nicht. Dass Iseli in diesem Spiel einen Hattrick erzielte, ist unumstritten – herzliche Gratulation dazu!   Das Spiel flachte etwas ab und wurde ruppiger. Die Bellacher kamen vermehrt über den Kampf und foulten die Luterbacher teilweise rüde. Doch mit der Zeit verschwand auch die Motivation der Gastgeber die Löcher zu stopfen, Laufwege zu gehen und noch den Anschlusstreffer zu erzielen. So hatten die Luterbacher viel Platz und Möglichkeiten, noch mehr Tore zu schiessen. Oft fehlte es aber an der letzten Konsequenz. Kurz vor Ende erzielte Pepshi mit dem 4:0 dann den Schlussstand. Nach einer perfekten Ballannahme schlenzte dieser den Ball ausserhalb des Sechzehner mustergültig in die lange Ecke. Mit einer deutlich besseren Leistung als gegen den FC Selzach und weiteren drei Punkten empfing das Fanionteam des FC Luterbach die Woche darauf den FC Bettlach zu Hause.    

Zwei Punkte verloren  

Der geografisch direkte Nachbar des FC Bellach findet sich auch in der Tabelle in der gleichen Region wieder. Deshalb war den Luterbacher klar, dass gegen die Bettlacher ein Sieg Pflicht ist, um weiterhin oben mitzuspielen. Während der Begegnung sah man ab und zu die Klasse der Luterbacher, die Aktionen waren jedoch meist nicht zwingend. Das Heimteam versuchte zwar, das Spiel zu machen und Chancen zu generieren. Doch Unkonzentriertheiten, schlechte Entscheidungen und Fehlpässe verhinderten eine Führung. Solche Spiele, in welchen nicht viel funktioniert, gibt es im Fussball immer – egal ob im Profisport oder auf Amateurniveau. Umso wichtiger ist es, sich dennoch gegenseitig zu motivieren und zu versuchen, als Team den Erfolg einzufahren. Irgendwann wird der Einsatz belohnt. So war es auch in diesem Spiel. In der 44. Minute landete eine scharfe Flanke im Strafraum, wo sowohl Hausmann als auch Cadosch schon bereitstanden. Ob Hausmann oder Cadosch den Ball letztendlich zu Iseli zurücklegten, war aufgrund der weiten Distanz und einiger Gegenspieler im Sichtfeld nicht ersichtlich. Iseli aber, machte das, was er schon die gesamte Saison gemacht hat. Nach dem kurzen Rückspass schloss er direkt ab und erzielte den lang ersehnten Führungstreffer. Mit dem Momentum auf Seite der Luterbacher verabschiedeten sich die Teams in die Kabine.  

Dieses Momentum konnte das Heimteam zu Beginn der zweiten Halbzeit aber nicht ausnutzen. Mit dem Ausfall von Cadosch nach einer Kollision mit einem Gegenspieler musste das Trainerduo die Abwehr umstrukturieren. Plötzlich stimmten die Abläufe und das Stellungsspiel nicht mehr ganz. Oft wurden gleich wie in der ersten Halbzeit Chancen zunichte gemacht, indem man falsche Entscheidungen traf. Freie Spieler wurden nicht bedient. Stattdessen versuchte man selbst in den Abschluss zu gehen. Die Abstände zwischen den Reihen wurde grösser, sodass auch die Bettlacher besser ins Spiel kamen. Diese gaben sich nicht auf und wurden kurz vor Ende der Partie dafür belohnt. Nachdem die Luterbacher den Ball in der letzten Reihe nicht klärten und ihn so wieder dem Gegner übergaben, schalteten diese schnell um und spielten einen lupenreinen Konter aus. Ein kurzer Rückpass auf den im Strafraum freistehenden Bettlacher führte zu einem Torschuss, den auch Furrer nicht mehr parieren konnte. Obwohl er mit den Fingerspitzen noch dran war, reichte es nicht mehr aus, den Ball um den Pfosten zu lenken. In den verbleibenden Minuten konnte das Heimteam nicht mehr reagieren und so blieb es beim Unentschieden. Die Bettlacher gewannen einen Punkt im Abstiegskampf, während die Luterbacher zwei Punkte im Rennen um die Aufstiegsplätze verloren. Nach dem ernüchternden Resultat blickte man bereits auf das nächste Spiel gegen den direkten Konkurrenten F.K. Bratstvo.  

Der Ferientechniker wird zum Matchwinner  

Nachdem Flury zu Beginn der Saison meinte, er werde wieder angreifen, um einen Mittelfeldplatz im Team zu ergattern, kamen Spott und Häme über ihn. Die eingesessenen zentralen Mittelfeldspieler wussten zwar, dass Flury einer der technisch versiertesten, wenn nicht sogar der versierteste Spieler im Team ist. Doch so gut wie die Technik ist, so schlecht ist die Lungenkapazität. Hinzu kamen die vielen ferienbedingten Absenzen des ehemaligen 2. Liga Interregional Spieler und ein Nasenbruch zu Beginn der Saison. Doch im Spiel gegen die Brühler verstummten die Stimmen. Das erste Mal in dieser Saison spielte Flury als zentraler Mittelfeldspieler und bewies allen, dass mit gutem Stellungsspiel und Erfahrung auch eine etwas geringere Lungenleistung kompensiert werden kann. Zusammen mit seinen Mitspielern nahm er das Heft in die Hand und machte von Anfang an klar, welchen Verlauf das Spiel nehmen wird.  

Nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen die Bettlacher waren die Luterbacher heiss. Das Spiel gegen den F.K. Bratstvo war ein richtungsentscheidendes Spiel. Bei einer Niederlage würde man einen Platz verlieren, da der FC Zuchwil sein Spiel gewonnen hatte. Zudem wären die Brühler näher an Luterbach dran und der Abstand zum zweiten Platz hätte sich um weitere drei Punkte auf sechs erhöht. Von Angst oder Nervosität war auf dem Platz aber nichts zu sehen. Die Gäste spielten das Spiel, dass sie so stark macht: Schnell, direkt und über die Seiten. So erspielte man sich innerhalb der ersten 45 Minuten eine Vielzahl an Chancen heraus, der Torerfolg war den Gästen aber vergönnt. Neben schlechten Abschlüssen war es oftmals auch der letzte Pass, der nicht ankam. Die Luterbacher gaben aber nicht auf, rannten weiter an und wurden dafür auch kurz vor der Pause belohnt. Nach einem scharfen Ball von Sutter in den Strafraum konnte Basaran diesen kurz vor dem Torhüter berühren, lupfte ihn dabei über diesen ins Tor. Das Momentum war wie gegen den FC Bettlach wieder bei den Luterbacher. Dieses Mal jedoch schöpften diese das ganze Potenzial aus. Nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff war es Flury, der den Spielstand erhöhte. Nach einem Eckball kam er ungedeckt zum Kopfball. Der Torhüter parierte zwar, wurde im zweiten Anlauf dennoch von Flury überwunden. Zwei Minuten danach stand es bereits 3:0. Im Zusammenspiel mit Iseli und Basaran setzte sich Flury gegen den Verteidiger durch und verwandelte abgeklärt. Mit diesen zwei Treffern kurz hintereinander war das Spiel gegessen. Man liess dem Heimteam danach zwar etwas mehr Platz. Dennoch hatte man das Spiel im Griff und liess zu keiner Zeit zu, die Partie noch aus den Händen zu geben. Wurde es einmal brenzlig, so hatten die Luterbacher immer noch einen Schlussmann, der jeden Torschuss abwehrte.  

Gute Vorzeichen für die Rückrunde  

Mit dem Sieg meldeten sich die Luterbacher wieder zurück. Noch immer ist das Saisonziel eines Aufstiegs möglich. In zehn Spielen holte man sieben Siege bei zwei Niederlagen und einem Unentschieden. Dabei liess man nur 11 Tore zu und schoss gleichzeitig 38. Ebenso hat man bis jetzt nur 10 Strafpunkte erhalten, wobei man in den letzten sechs Spielen keine gelbe oder rote Karte holte. Ob das mit damit zusammenhängt, dass Iseli nicht mehr reklamiert und Kilic in diesen Spielen verletzungsbedingt ausgefallen ist, sei Mal dahingestellt. Klar ist, dass die gesamte Mannschaft einen weiteren Schritt nach vorne gemacht hat. Die ehemaligen Junioren, welche diese Saison zur ersten Mannschaft gestossen sind, sind teilweise bereits Stammspieler und Leistungsträger. Ebenfalls sind einzelne Spieler zum Team dazugestossen, die der Mannschaft eine noch breitere Qualität geben. Und dann sind noch diverse Stammspieler aus der letzten Saison, die aufgrund von Verletzungen oder sonstigen Abwesenheiten mehrere Spiele, wenn nicht sogar die gesamte Vorrunde verpasst haben. Mit der Rückkehr aller verletzten Spieler wird es wohl ein Konkurrenzkampf innerhalb des Teams geben, den es seit einigen Jahren nicht mehr gegeben hat. Ein sehr positives Zeichen. Denn so spielen jene Spieler, die ihre Leistung bringen, regelmässig die Trainings besuchen alles für die Mannschaft geben. Bleiben alle gesund, werden wir in der Rückrunde ein noch breiteres Team sehen, das alles daransetzen wird, das Saisonziel zu erreichen.  

Mit dem Türkischen SC Solothurn folgt nun die letzte Hürde, bevor man in die verdiente Winterpause gehen kann. Mit einem weiteren Sieg würde man sich in eine gute Lage für die Rückrunde befördern. Wir hoffen einmal mehr auf zahlreiche Unterstützung zum letzten Heimspiel, bevor der Winter einbricht. Das Spiel findet am Samstag, 29. Oktober 2022 auf der Schützenmatte statt. See you there!